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Eine Wanderung mit herrlichen Aussichten über das Elbsandsteingebirge bietet diese Strecke über die Kaiserkrone, den Zirkelstein und die Aussicht am Kohlbornstein. Anfahrt und Abfahrt erfolgten mit der Deutschen Bahn. Die Wanderung kann als Tagestour sogar von Berlin aus unternommen werden.

Zwischen den Sandsteinfelsen muss man sich flotten Schrittes des Weges begeben, falls man an den Aussichten zu lange verweilt. Bei gutem Wetter ist der Weitblick einfach so toll, dass man gern länger verweilt und dann gegebenenfalls einen Aussichtspunkt auslassen muss. Im speziellen Fall bestand zeitlich keinen Möglichkeit für einen Abstecher zur Zschirnstein-Felsengruppe. Für dieses Areal kann man fast einen eigenen Tag einplanen. Die Wanderung wurde im Uhrzeigersinn gewandert, was bei Sonnenschein nebenbei zu guten Fotos wegen günstigem Sonnenstand führt. wink

Die Wanderung beginnt am Bahnhof Schmilka-Hirschmühle. Gleich neben dem Bahnhof ist eine Fähranlegestelle. Daneben führt ein Weg unter einer kleinen Bahnbrücke hindurch den Felsen hinauf. Man folgt dem Wegweiser "Kaiserkrone / Zirkelstein". Unterwegs trifft man auch auf einen Wegweiser "Maierweg". Man ereicht die Bahnhofstraße und läuft nach rechts Richtung Ortschaft. Zwischen den Häusern führt rechts ein Weg zur Kaiserkrone. Er ist ausgeschildert mit den Wegweisern "Caspar-David-Friedrich-Weg" und "Kaiserkrone 10min".

Der Weg hinauf zur Kaiserkrone ist Bestandteil vom Caspar-David-Friedrich-Weg, die Wanderung verläuft jedoch nicht auf diesem Weg. Auf dem Bild "Wanderer über dem Nebelmeer" verwendete Caspar-David-Friedrich einen Felsblock am Aufstieg zur Kaiserkrone, um seinen Wanderer darauf zu plazieren. Die Kaiserkrone bietet einen guten Blick Richtung Elbtal und Schrammsteine. Auch den nächsten Aussichtspunkt, den Zirkelstein, kann man bereits bewundern.

Der Weg zum Zirkelstein führt durch die Ortrschaft Schöna. Hier kann man einen Abstecher zum Linden Café machen und sich etwas zur Stärkung holen. Bei der Gelegenheit findet man ca. 100 m vom Café entfernt die Heimatstube. Hier steht ein historischer Steinbruch-Nummernstein. Im letzten Drittel des 19. Jh. gab es in der Gegend über 600 Steinbrüche. 1874 wurde eine fortlaufende Nummerierung der Steinbrüche eingeführt und daraufhin Nummernsteine zur Markierung aufgestellt.

Die nächste Station ist der Zirkelstein, dessen Aufstieg über Metalltreppen erfolgt. Auch hier hat man wieder herrliche Aussichten und Gelegenheit zum Rasten. Nach dem Abstieg vom Hauptfelsen läuft man weiter in die ursprüngliche Richtung und findet so zurück hinunter zum Feldweg. Man biegt links ab und läuft auf dem Weg ca. 550 m bis zur nächsten Wegkreuzung. Hier folgt man dem Verlauf weiter nach rechts und gelangt ca. 700m später an einen großen Wegweiser in der Nähe des Wasserwerkes Schöna.

Es geht weiter auf dem schnurgeraden breiten Waldweg mit der Wegmarkierung roter Punkt auf weißem Grund. Fast 3 km führt diese Strecke Richtung Großer Zschirnstein. Die Zschirnsteine wurden aus Zeitgründen ausgelassen. Die nächste Etappe ist der Wildbretkeller.

Der Wildbretkeller oder auch die Wildbrethöhle ist eigentlich recht unscheinbar. Die Höhle - oder vielmehr der Durchgang - wird oberirdisch durch große Sandsteinfelsentrümmer gebildet. Als im 18. Jh. in dieser Gegend das königlich-sächsische Hofjagen stattfand, wurde in dieser kalten Höhle das erlegte Wild bis zum Abtransport zwischengelagert.

Nun heißt das nächste Ziel "Kohlbornstein". Vom Wildbretkeller sind es ca. 6 km bis zu diesem Aussichtspunkt. Man läuft ein Stück auf dem Schifferweg und weiter auf dem Hirschgrundweg nach Kleingießhübel. Der Hirschrund mündet auf die Dorfstraße, der man Richtung Norden folgt. Ein kleines Stück auf der Krippenstraße - dann biegt links wieder ein Waldweg (roter Punkt) ab. Auf diesem Weg erreicht man den Lasenweg, der zum Kohlbornstein führt.

Panorama Krippen vom Kohlbornstein

Der Kohlbornstein ist ein ca. 400m langer Felsen. Zunächst führt ein Aufstieg zum Plateau. Anschließend führt ein Waldweg ca. 350 m zum Aussichtspunkt. Der recht kleine Aussichtspunkt bietet einen herrlichem Weitblick auf die Ortschaft Krippen, die Schrammsteine und weitere benachbarte Ortschaften wie Reinhardtsdorf, Schöna, Johnsdorf, Papstdorf und benachbarte Sandsteinfelsen. Bei dieser Gelegenheit sollte man ein letztes Mal Rasten und den Moment genießen.

Zurück gibt es nur den selben Weg nach unten zum Lasenweg. Man biegt entsprechend dem Wegweiser nach rechts ab Richtung der Ortschaften Kleinhennersdorf/Krippen. An der Wegkreuzung Bornweg/Koppelbergweg geht man nach rechts den Koppelbergweg entlang. Nach einigen Minuten passiert man wieder einen Wegweiser und folgt immer Richtung Kleinhennersdorf. Oberhalb der Kleinhennersdorfer Straße kommt man im Wald wieder an eine Wegkreuzung und biegt hier im spitzen Winkel nach links Richtung Kleinhennersdorf ab. Geradeaus ginge es nach Krippen. Auf den schmalen Pfad durch den Wald erreicht man das Gasthaus Liethenmühle und kurz darauf einen Teich. Der Pfad mündet auf eine Straße und führt nach Kleinhennersdorf. Auf der Hauptstraße geht man durch die Ortschaft und folgt den Wegweisern nach Bad Schandau. An der Kreuzung mit der Alten Eiche biegt man rechts in die Neue Bauerngasse, geht dann aber geradeaus weiter auf dem Täppigsteig. Über diesem breiten Wirtschaftsweg erreicht man durch den Waldweg die Ortschaft Bad Schandau.

 

Zuletzt gewandert: 17.09.2014
Länge: ca. 22 km
Wanderzeit: ca. 8:00 h mit Pausen
Typ: Streckenkurs
Routenverlauf: Bahnhof Schmilka-Hirschmühle - Maierweg - Bahnhofstraße - Caspar-David-Friedrich-Weg - Kaiserkrone - Schöna - Heimatstube - Zirkelstein - Wildbretkeller - Schifferweg - Hirschgrundweg - Kleingießhübel - Dorfstraße - Krippenstraße - Lasenweg - Kohlbornstein - Koppelbergweg - Gasthaus Liethenmühle - Kleinhennersdorf - Neue Bauerngasse - Täppigsteig - Bad Schandau
Besondere Hinweise:
  • Rastplätze: Bänke und Picknickbereiche unterwegs
  • Versorgung: eigener Proviant, Café in Schöna, Gasthaus Liethenmühl
  • Verkehrsreiche Straßenquerungen: keine
Landschaft: Wald, Feld, Wiese, Wohnviertel, Seeufer, Flußufer, Kanaluferweg
Wegtypen: Gehweg
Wohnstraßen
Forstwirtschaftliche Wege
Landwirtschaftliche Wege
Pfade
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Pflaster, Kopfsteinpflaster, befestigter Kies/Sand, unbefestigt, grasbewachsen, wurzeldurchsetzt, Schlaglöcher

 

Kartenüberblick:

Karte für Route 118: Wanderung Schmilka-Hirschmühle - Kaiserkrone - Schöna - Zirkelstein - Kohlbornstein - Kleinhennersdorf - Bad Schandau

Copyright: Contributors of OpenStreetMap (CC-BY-SA 2.0)


Profil der Route:

Profil für Route 118: Wanderung Schmilka-Hirschmühle - Kaiserkrone - Schöna - Zirkelstein - Kohlbornstein - Kleinhennersdorf - Bad Schandau

Fotos

Kaiserkrone
Schöna
Heimatstube Schöna
Zirkelstein
Sandsteinfelsen
 
Krippen
Blindschleiche
Bad Schandau

 

Anhänge:
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