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Nordwestlich von Wernigerode im Harz liegen Stapelburg und Bad Harzburg. Beide Städte sind nahverkehrstechnisch mit dem Bus und der Bahn erreichbar und sind ein günstiger Ausgangspunkt für eine Wanderung im Niedersächsischen Nordharz. Das herrliche Waldgebiet ist Teil des Naturpark Harz und touristisch gut erschlossen. Ich habe als Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung Stapelburg gewählt. Wer in Wernigerode oder seinen Ortsteilen übernachtet, bekommt mit der Gästekarte auch ein Harzer Urlaubs-Ticket HATIX. Damit kann man kostenlos mit allen öffentlichen Bus- und Straßenbahnlinien im gesamten Landkreis Harz fahren. Es gibt neben Wernigerode weitere teilnehmende Ortschaften.

Der Forst war auf der Wanderstrecke wie oft im Harz hoch gewachsen, dicht und naturbelassen. Die Region bekommt viel Regen ab. Die Natur dankt es mit üppigem Wuchs und dichtem Unterholz. Es dominiert Mischwald. Nur in den Nadelwaldabteilungen sieht es etwas karger aus.

Das Profil ist bergig. Der summarische Aufstieg belief sich auf ca. 500 m. Die Wege sind in der Regel breite befestigte Waldwege. Die Route wurde in Uhrzeigersinn gewandert. Wer Glück hat, kann unterwegs vielleicht einen Feuersalamander entdecken.

Meine An- und Abreise erfolgte mit dem Bus in Stapelburg an der Haltestelle Wasserstraße (im HATIX Gebiet). Durch die Ortschaft geht es Richtung Wald. Es muss die Landstraße L88 überquert werden, auf der die Autos sehr schnell unterwegs sind. Gegenüber geht es auf einer schmalen Straße links und rechts gesäumt von Obstbäumen durch ein Ackerbaugebiet bis zum Waldrand.

Am Waldrand trifft man auf das Areal der ehemaligen Heilanstalt Jungborn. Leider ist davon nicht mehr viel übrig. Auf einer Infosäule mit historischen Fotos kann man sich über die Anfänge der Wellness informieren. Echt! Das ist keine neuzeitliche Erfindung. smile

Die Wanderung überquert zuerst die Ecker, den Grenzfluss zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Hier trifft man auch auf den Europawanderweg E11 und den Europaradfernweg R1.

Borkenkäferopfer
Borkenkäferopfer
Jürgen-Creutzig-Bank
Jürgen-Creutzig-Bank

Auf dem Ilsenburger Steig geht es bis zur Einmündung Kohlerweg. Hier biegt die Strecke links ab und folgt dem Kohlerweg bis unterhalb des Woldsberg. Hier biegt man rechts auf den Muffelweg ab und nach weiteren 1,7 km links in den Jagdhausweg. Ziel sind mehrere Aussichten u.a. die Kattnäse, eine 590m hohe Felsenklippe. An der Kattnäse findet man eine geologische Informationstafel, die über die Entstehungsgeschichte aufklärt. Neben der Infotafel beginnt ein Pfad hinauf zur Klippe. Von oben hat man einen herrlichen Blick auf das Harzvorland. Eine Bank hat man hier leider nicht aufgestellt.

Auf dem Jagdhausweg erreicht man dann die Wartenbergstraße mit der Günter-Schulze-Bank und zwei Aussichtspunkten. Die Wartenbergstraße mündet auf den Kohlenweg und kurz darauf zweigt rechts ein Weg zum Kreuz des Deutschen Ostens ab. An diesem Vertriebenendenkmal hat man Gelegenheit für eine Rast. Für regnerische Tage findet man hier auch eine Schutzhütte.

Forst bei Bad Harzburg
Forst bei Bad Harzburg
Blick nach Ilsenburg
Blick nach Ilsenburg

Auf dem bogenförmigen Weg geht man weiter Richtung Westen und passiert den Spücketalbach und den Stübchenbach. Nach 1,7 km erreicht man die Säperstelle. Hier findet sich eine Quelle. In der Umgebung gibt es Bänke, Picknickplätze und die Bernhard-Everling-Hütte

Die Säperstelle ist der Wanderungsumkehrpunkt. Zwischen dem Ankunftsweg und dem im rechten Winkel rechts an der Hütte abbiegenden Weg gibt es noch einen versteckten schmalen Weg. Duckt man sich unter dem Blätterdach hindurch, kommt man auf den steile Weg zum Stübchenbach. Immer am Bach entlang läuft man Richtung Stübchentalstraße, die nach Bad Harzburg führt. Noch vor dem Ortseingang biegt die Wanderung im Wald rechts ab und verläuft oberhalb des Ortes nach Osten. Dann kommt ein kleines Stück auf der Ilsenburger Straße bis zur Bushaltestelle. Am gleichen Ort geht es rechts wieder in den Wald auf dem Ilsenburger Stieg.

Der Ilsenburger Stieg ist Teil des E11 und R1. Er führt quer durch den Wald von Bad Harzburg bis zum Waldrand bei der Heilanstalt Jungborn. Der Weg zur Bushaltestelle in Stapenburg ist identisch zum Hinweg.

 

Zuletzt gewandert: 15.06.2016
Länge: ca. 23 km
Wanderzeit: ca. 5:45 h + 1:30 h Pausen
Typ: Rundkurs in Uhrzeigersinn
Routenverlauf: Stapelburg, Heilanstalt Jungborn, Ilsenburger Steig, Kohlerweg, Juergen-Creutzig-Bank, Wernigeröder Bank, Woldsberg, Muffelweg, Jagdhausweg, Kattnäse, Wartenbergstraße, Günter-Schulze-Bank, Kohlenweg, Kreuz des Deutschen Ostens, Spücketalbach, Stübchenbach, Säperstelle, Bernhard-Everling-Hütte, Stübchenbach, Stübchentalstraße, Bad Harzburg, Ilsenburger Straße, Ilsenburger Stieg, Wanlefsroder-Huette, Heilanstalt Jungborn, Stapenburg
Besondere Hinweise:
Warnung vor Mücken Warnung vor Sonne Warnung vor Zecken
Landschaft: Felslandschaft, ackergeprägte Kulturlandschaft, Waldlandschaft, Siedlungs- und Infrastrukturgebiet
Wegtypen: Landstraße (ohne Gehweg)
Ortsstraße (mit Gehweg)
Ortsstraße (ohne Gehweg)
Gehweg
land- oder forstwirtschaftlicher Weg
Pfad
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Pflaster, verdichteter Sand/Kies, Sandweg, Grasweg, wurzeldurchsetzter Waldweg

 

Kartenüberblick:

Karte für Tour 187: Wanderung Stapelburg - Woldsberg - Kattnäse - Säperstelle - Stapelburg

Copyright: Contributors of OpenStreetMap (CC-BY-SA 2.0)


Profil der Route:

Profil für Tour 187: Wanderung Stapelburg - Woldsberg - Kattnäse - Säperstelle - Stapelburg

Fotos

Alter Aussichtspunkt
Alter Aussichtspunkt
Blick von Stapelburg
Blick von Stapelburg
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