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66-Seen-Wanderweg ZeichenDer 66-Seen-Wanderweg ist mit ca. 400 km eine der größten Wanderrouten Brandenburgs. Wer genug Ehrgeiz hat, kann die Seen nachzählen. smile Die Route verläuft durch einige große Waldgebiete. Im westlichen Wanderbereich durchquert man Schlossparks und historische Sehenswürdigkeiten. Manche Streckenabschnitte sind naturbelassen, andere urban. Die Anfangs- und Endstationen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Die auf verschiedenen Websites vorgeschlagenen Etappen weisen sehr unterschiedliche Längen auf. Die hier vorgestellten Etappen streben eine gleichmäßigere Streckenaufteilung an. Das flache Streckenprofil kann zu jeder Jahreszeit gewandert werden und bietet durch die Veränderungen der Natur immer andere Eindrücke. Durch die Nahverkehrsanbindung kann man jede Etappe als Tageswanderung unternehmen und anschließend wieder nach Hause fahren - wenn man in der Nähe wohnt. wink

Kartenüberblick:

Karte zum 66-Seen-Wanderweg

Copyright: Contributors of OpenStreetMap (CC-BY-SA 2.0)

 

Tour 135: Etappe 01 - Potsdam - Marquardt

Zuletzt gewandert: 08.03.2015
Länge: ca. 22 km
Wanderzeit: ca. 7:00 h mit Pausen

Diese urbane Etappe ist fast eine Stadtwanderung durch Potsdam. Vom Bahnhof Potsdam geht die Wanderung durch die Stadt zum Park Sanssouci. Vorbei an den Weinbergterrassen und dem Schloss Sanssouci kommt man zur Historischen Mühle. Man passiert den Bornstedter See und steigt dann zum Aussichtspunkt Ruinenberg hinauf.

Weinbergterrassen und Schloss Sanssouci
Ruinenberg

Von dort führt der Weg durch die Russische Kolonie weiter zum Heiligen See, vorbei am Mormorpalais und dem Schloss Cecilienhof. Der nächste Aussichtspunkt ist der Pfingstberg, der bei schönem Wetter stark besucht sein kann. Man folgt anschließend ein Stück der B2, passiert das Nedlitzer Holz und läuft anschließend am Sacrow-Paretzer-Kanal entlang. Schließlich gelangt man nach Marquardt.

Russische Kolonie
Pfingstberg

 


 

Tour 145: Etappe 02 - Marquardt - Brieselang

Zuletzt gewandert: 09.06.2015
Länge: ca. 22 km
Wanderzeit: ca. 6:30 h mit Pausen

Diese Etappe ist wandertechnisch gesehen wohl die unschönste. Es gibt weder Seen noch Wälder. Die ersten 7,5 km läuft man auf Kopfsteinpflaster, alten kaputten Betonstraßen und Betonplattenwegen entlang am Bahndamm und durch Felder. Ca. 90 % der Gesamtstrecke sind unbeschattet. Im Sommer sollte man daher auf Sonnenschutz achten. Es dominiert mit fast 12 km der Havellandkanal. Das ist aber eigentlich ein Fernradweg, der hier in Teilstücken gewandert wird. An zwei Brücken (siehe Wegpunkte im Track) muss man über Treppen nach oben steigen, über Leitplanken klettern und dann auf der anderen Uferseite wieder hinunter.

Teich in der Nähe von Paaren
Reh

 


 

Tour 138: Etappe 03 - Brieselang - Henningsdorf

Zuletzt gewandert: 11.04.2015
Länge: ca. 24 km
Wanderzeit: ca. 6:30 h mit Pausen

Diese Etappe führt ca. 40% über Feldwege, ca. 30% durch Wälder und 30% durch Siedlungsgebiet oder neben Straßen. Damit ist es gleichzeitig eine Tour mit wenig Schatten. Die Landschaft verändert sich jahreszeitabhängig sehr stark. Zum Zeitpunkt der Wanderung hatte der Frühling gerade begonnen und viele Waldböden waren bedeckt mit Buschwindröschen. Die Felder hatten noch niedrigen Wuchs und die Bäume waren meist noch nicht grün. Ab und zu waren bereits blühende Kirschbäume zu entdecken. Seen bekommt man kaum zu sehen. Der einzige richtige See war zu allem Überfluss eingezäunt, weil der Pächter der Badestelle wohl alle Sommerbesucher am Kassenhäuschen vorbeugeschleust sehen möchte.

Buschwindröschenblüte
Kirche Schönwalde-Dorf
Schmetterling
Waldweg im Frühjahr

 


 

Tour 101: Etappe 04 - Henningsdorf - Wensickendorf

Zuletzt gewandert: 08.06.2015
Länge: ca. 26 km
Wanderzeit: ca. 7:30 h mit Pausen

Beginn der Etappe ist der S-Bahnhof Hennigsdorf. Die Strecke wurde aus Bequemlichkeit am S-Bahnhof Heiligensee begonnen, weil die Anreise aus Berlin erfolgte und der erste Teil quasi ein Zurücklaufen durch die Stadt dargestellt hätte. Die Strecke verläuft zunächst durch den Wald auf einem Teilstück des Fernradweges Berlin-Kopenhagen bis Niederheide. Anschließend verläuft die Strecke ca. 12 km meist schattig an der Briese und ihren Feuchtgebieten entlang. Von Birkenwerder, über Briese bis fast nach Wensickendorf kann man durch herrliche Natur wandern und mit etwas Glück verschiedene Tiere beobachten. Im Sommer sollte man unbedingt Mückenschutz mitführen, denn bereits am Anfang der Wanderung fallen die hungrigen Quälgeister über einen her.

Hase
Oder-Havel-Kanal
Briese am Briesesteig
Briesesee

 


 

Tour 122: Etappe 05 - Wensickendorf - Melchow

Zuletzt gewandert: 18.04.2015
Länge: ca. 30 km
Wanderzeit: ca. 7:00 h mit Pausen

Diese Etappe ist etwas für die Seen-Zähler. smile Die Tour beginnt am Bahnhof Wensickendorf. Es geht zunächst Richtung Wandlitz. Nach Durchquerung der Stadt geht es hinein in das Barnimer Wald- und Seengebiet zwischen Wandlitz und Biesenthal. Während der Vegetationsperiode ist die Strecke weitgehend schattig. Allerdings sollte man auch mit Mücken rechnen. Im Frühjahr war das noch kein Problem. Die Route wurde in Biesenthal modifiziert, weil wir keine Lust hatten, durch die Stadt und dann am Bahndamm zu laufen. Von der Breiten Straße (L29) wurde links in die Kirschallee abgebogen und dann nördlich der Stadt durch den Wald nach Melchow gewandert. Im Waldrandbereich ist dieser Abschnitt sonnig, nach dem Buxpfuhl wieder schattig.

Liepnitzsee
Liepnitzsee
Wald Barnim
Hellmühler Fliess

 


 

Tour 139: Etappe 06 - Melchow - Leuenberg

Zuletzt gewandert: 25.04.2015
Länge: ca. 30 km
Wanderzeit: ca. 7:30 h mit Pausen

Die Anfahrt zu dieser Etappe erfolgt über den Bahnhof Melchow. In Leuenberg gibt es nur noch einen Bus, der am Wochenende selten verkehrt. Die ehemalige Bahnlinie endet in Werneuchen. Man sollte sich die Verbindung vorher heraussuchen und entsprechend früh aufbrechen. Die Route ist sehr gut mit Wegmarkierungen und Hinweisschildern ausgezeichnet. Vom Bahnhof folgt man dem Wegweiser "Schönholz 5,0 km" Durch den Wald erreicht man die Ortschaft Schönholz, die schnurgerade durchquert wird. Kurz nach Schönholz wird auf der Steinernen Brücke das Nonnenfließ überquert. Durch die Barnimer Heide geht es weiter zur Ortschaft Trampe. Unterwegs trifft man auf die Bernauer Heerstraße. Auf dieser ehemaligen Landstraße von Eberswalde nach Bernau marschierten bereits die Truppen Napoleons nach Rußland. In Trampe wurde ein klein wenig vom Kurs abgewichen und neben der Ortschaft auf einem Feldweg gelaufen. Eigentlich braucht man nur auf der Dorfstraße bleiben. Nach den ersten Häusern biegt man links auf die B168 und nach der Linkskurve schräg rechts auf die Wohnstraße. Der Wegweiser zeigt nach Neugersdorf 4,2 km. An Neugersdorf läuft man links im Wald vorbei. Gleich nach der Ortschaft kommt man zu einer Weggabelung an einem See. Man folgt dem Wegweiser "Leuenberg 12,0 km". Schaut man auf eine Landkarte, so kann man erkennen, dass man innerhalb eines schmalen Waldbandes mit einer Seen- und Teichkette ab hier südlich Richtung Leuenberg wandert. Dieses grüne Band ist der Gamengrund.

Barnimer Heide
Nahe Schönholz
Garmengrund
Teufelssee

 


 

 


 

Tour 141: Etappe 08 - Hegermühle - Erkner

Zuletzt gewandert: 02.05.2015
Länge: ca. 29 km
Wanderzeit: ca. 7:30 h mit Pausen

Die Wanderung beginnt am S-Bahnhof Hegermühle. Zuerst geht es ein Stück durch das Annatal bis zum Schwanenteich. An der Bahnlinie entlang geht es dann durch das Naturschutzgebiet Lange-Damm-Wiesen und Unteres Annatal bis nach Hennickendorf bei Strausberg. Hier lohnt sich ein Besuch auf dem nicht zu verfehlenden Wachtelturm (1,50 EUR Eintritt) mit der herrlichen Weitsicht. Der Turm wurde 1938 als Feuerwehrübungs- und Schlauchtrocknungsturm konzipiert. Mit dem Fernglas kann man bei guter Sicht sogar den Berliner Fernsehturm sehen. Weiter geht es um den Stienitzsee und entlang am Strausberger Mühlenfliess. Nach der Überquerung der Kumpelstegbrücke läuft man ein Stück an der Mondlandschaft des Kalksteintagebaus Rüdersdorf entlang, umquert den Kesselsee und wandert anschließend am Kalksee entlang nach Woltersdorf. Das Uferband wird fortgesetzt am Flakensee und der Löcknitz. Man erreicht die Fangschleusenstrasse (L38) und verläßt hier den 66-Seen-Wanderweg zum S-Bahnhof Erkner als Rückfahrtanschlusspunkt.

Schwanenteich
Wachtelturm
Strausberger Mühlenfliess
Flakensee

 


 

Tour 142: Etappe 09 - Erkner - Hangelsberg

Zuletzt gewandert: 11.05.2015
Länge: ca. 17 km
Wanderzeit: ca. 5:00 h mit Pausen

Die Anreise erfolgt über den Bahnhof Erkner. Die Wanderetappe beginnt "offiziell" an der Kreuzung Theodor-Fontane-Weg/L38 Fangschleusenstrasse. Anhand von Wegweisern habe ich nach ca. 2 h gesehen, dass es evtl. eine neue Wegführung entlang des Radweges auf der L38 gibt, aber ich bin nach einer alten Route entlang der Löcknitz gewandert. Der Weg ist begehbar und teilweise mit dem Blauen Punkt versehen, aber da man am Wiesen-/Uferrand läuft, gibt es ohnehin kaum Markierungen. Die Orientierung erfolgte per Navi. Die Strecke entlang der Löcknitz und vorbei am Wupatzsee ist sehr ruhig, angenehm und sonnig. Nach dem Wupatzsee überquert man auf einer schicken Holzbrücke die Neue Löcknitz und wandert ca. 8 km weiter an der Alten Löcknitz. Anschließend geht es 5 km schnurgerade weiter durch den schattigen Wald bis zum Bahnhof Hangelsberg.

Neue Löcknitz
Alte Löcknitz

 


 

Tour 143: Etappe 10 - Hangelsberg - Bad-Saarow

Zuletzt gewandert: 24.05.2015
Länge: ca. 26 km
Wanderzeit: ca. 7:30 h mit Pausen

Die Anreise erfolgt über den Bahnhof Hangelsberg. Von hier geht es zunächst nach Fürstenwalde. Die Strecke verläuft entlang der Spree. Aufgrund von Bebauung gelangt man erst nach ca. 3.3 km an das Ufer des Flusses. Die Wanderung entlang des Wasserverlaufes ist sehr ruhig. Teilweise läuft man auf Wiesen in der Sonne, teilweise im schattigen Wald. Nach ca. 5 km erreicht man die Stelle, an der der Oder-Spree-Kanal von der Spree abzweigt. Die Wanderung führt weiter an der Spree Richtung Fürstenwalde. Die Stadtgrenze erreicht man nach ca. 4 km durch den Wald. Der 66-Seen-Wanderweg zweigt hier in die Innenstadt ab. Ich bin dagegen weiter an der Spree entang gelaufen, was auf dem gut ausgebauten Uferweg problemlos möglich ist.

Nach der Spreebrücke bin ich weiter nach Navi gelaufen. Es gab keine Wegmarkierungen mehr. Wie sich später herausstellte, ist die Strecke zwischen den Wegpunkten "veraltet Beginn" und "veraltet Ende" nicht mehr aktuell. Spätestens im Wald merkt man das, weil der Waldweg zugewachsen ist und offensichtlich nicht mehr genutzt wird. Auch der Weg an der Autobahn ist überaus häßlich. frown Die neue Route verläuft vermutlich entlang der L35 August-Bebel-Strasse und wechselt dann auf die Südseite der Autobahn, denn dort habe ich den 66-Seen-Wanderweg nach Unterquerung der Autobahn wiedergetroffen.

Der Irrweg ging im Wald bei Rauen weiter. Immer dann, wenn an einer Weggabelung eine Wegmarkierung wichtig gewesen wäre, fehlte sie. Schließlich habe ich mich dazu entschlossen, dem Wegweiser "Aussichtsturm" zu folgen. Unterwegs habe ich vereinzelt wieder die Markierung Blauer Punkt auf weißem Grund gesehen, aber nicht systematisch. Ein Abstecher zum Aussichtsturm ist jedenfalls lohnenswert. Allerdings sollte man ein 1 EUR Stück oder zwei 50 Cent Stücke dabei haben, um die Drehtür am Fuße des Turmes öffnen zu können. Oder sie ist kaputt und man findet eine Kasse des Vertrauens vor. smile

Vom Turm führt direkt gegenüber der Drehtür ein Waldweg Richtung Petersdorf. Auf den sehr sandigen Wegen bergab erreicht man nach ca. 2 km die Alte Dorfstraße in Petersdorf. Am Petersdorfer See biegt die Route rechts auf die L35 Saarower Chaussee. Kurz nachdem rechts die Umgehungsstraße von der L35 abzweigt, führt die Wanderung noch ein Stück durch den Wald und über Wiesen und schließlich endet die Etappe in Bad Saarow.

Müggelspree
Wanderweg
Einer der drei Markgrafensteine in der Nähe von Rauen
Wierichswiesen bei Bad Saarow

 


 

Tour 144: Etappe 11 - Bad-Saarow - Wendisch-Rietz

Zuletzt gewandert: 31.05.2015
Länge: ca. 25 km
Wanderzeit: ca. 7:00 h mit Pausen

Vom Bahnhof Bad-Saarow geht man gegenüber die Lindenstraße entlang bis zum links liegenden Parkplatz und beginnt dort diese 66-Seen-Etappe. Gleich vorn an einem Schild wird man wieder vom Blauen Punkt empfangen. Zunächst geht es durch den Kurpark und anschließend am Ufer des Scharmützelsee entlang. Theoretisch könnte man am Anleger eine kleine Schifffahrt machen und anschließend noch einkehren, aber bei 25 km Weg würde wohl die Zeit etwas knapp werden. Auf der gesamten Etappe stehen überaus viele Bänke (siehe Track).

Am Fontanepark biegt die Route rechts in den Wald. Wie man auf der Karte sieht, sollte man hier auf dem ursprünglichen Waldweg bleiben. Der Schlenker nach links in den Wald war fehlender Wegmarkierung geschuldet (Wegpunkt "hier geradeaus"). Nun geht es Richtung Ortschaft Neu Reichenwalde. Direkt vor der Ortschaft ist der Weg redundant markiert. Eine Route geht auf der Straße durch die Ortschaft und eine Route geht direkt rechts durch den Wald. Der Weg auf der Straße durch die Ortschaft hat keinen Spaß gemacht. Daher würde ich beim nächsten mal den Waldweg probieren (Wegpunkt "redundate Markierung, Waldweg nehmen").

Nun geht es um den Großen Kolpiner See herum nach Kolpin und anschließend vorbei am Kleinen Kolpiner See wieder Richtung Neu Reichenwalde. Noch vor der Ortschaft biegt man rechts in den Triftweg ab und wandert nach Reichenwalde. In der Ortschaft angekommen, erreicht man die Einmündung zur Kolpiner Straße und biegt im spitzen Winkel zurück nach rechts ab und gleich danach links in den Weg Am Wasserloof. Es geht durch den Wald grob Richtung Storkow. Man passiert vor Storkow im Wald die "Evangelische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Hirschluch" und kommt anschließend an einer großen Binnendüne vorbei. Zur Besichtigung muss man eine Treppe hochsteigen. Nach der Binnendüne geht es nicht durch Storkow. Vorher wird in den Wald abgebogen und in recht großem Abstand am Großen Storkower See entlang gewandert.

Man passiert Dahmsdorf und wandert am Storkower Kanal entlang. Der Kanal verbindet den Großen Storkower See mit dem Scharmützelsee. Am Scharmützelsee erreicht man die Ortschaft Wendisch Rietz mit Bahnanschluss.

Scharmützelsee
Binnendüne bei Storkow

 


 

Tour 146: Etappe 12 - Wendisch Rietz - Neu Lübbenau

Zuletzt gewandert: 14.06.2015
Länge: ca. 24 km
Wanderzeit: ca. 8:00 h mit Pausen

Die Etappen 12 und 13 wurden gemeinsam mit Übernachtung in Neu Lübbenau gelaufen. Die Wanderung von Wendisch Rietz nach Neu Lübbenau verläuft weitgehend durch Wald und entlang an Seeufern. Es gibt unterwegs zwei Streckenneuführungen, weil vormalig öffentlich begehbare Wege für die Öffentlichkeit geschlossen wurden. Die neuen Wege besitzen Wegmarkierungen an allen wichtigen Stellen. Unterwegs werden viele Seen passiert. Beginnend am Scharmützelsee sieht man den Kleinen Glubigsee in Wendisch Rietz, den Großen Glubigsee, den Springsee, den Melangsee, den Grubensee, den Godnasee und den Neuendorfer See bei Neuendorf, wo man auch die Spree zu Gesicht bekommt. Man sollte im Sommer besser Mückenschutz mitnehmen und empfindliche Personen auch Sonnenschutz.

Kleiner Glubigsee
Godnasee
Weide am Neuendorfer See
Neuendorfer See

 


 

Tour 147: Etappe 13 - Neu Lübbenau - Halbe

Zuletzt gewandert: 15.06.2015
Länge: ca. 26 km
Wanderzeit: ca. 9:00 h mit Pausen

Von Neu Lübbenau geht es über Wiesen und entlang an Spreeseitenarmen zur Wehrgruppe Leibsch. Hier zweigt der Dahme-Umflutkanal ab, um den Wasserstand von Dahme und Spree beeinflussen zu können. Am Wehr befindet sich ein Museumsareal mit verschiedenen historischen Wehren, die anderswo z.B. aufgrund von Modernisierung abgebaut und hier wiedererrichtet wurden.

Anschließend wandert man etwa 2,5 km am Deich des Dahme-Umflutkanal entlang, biegt dann nach links ab und überquert nach einer Weile den Randkanal. Hier geht es nach rechts am Köthener See entlang nach Köthen. Anschließend führt die Wanderung durch den Wald südlich von Köthen vorbei am Pichesee, Mittelsee, Schwanensee, Triftsee und Schiebing-See. Den Großen Wehringsee kann man nur entfernt durch die Bäume sehen.

Das Spreewaldgebiet wurde geologisch während der letzten Eiszeit durch Schmelzwasser geformt. Das heutige Aussehen wurde allerdings stark durch den Menschen geprägt. Das ursprünglich geschlossene sumpfige Waldgebiet wurde über Jahrhunderte durch Waldeinschlag, Entwässerung, Ackerwirtschaft, Fischfang und Besiedlung so stark verändert, dass heute nur noch ca. 10% der ursprünglichen Waldfläche vorhanden sind.

Nach den kleinen Seen führt der Weg zurück zum Köthener See, diesmal an die andere Uferseite. Man wandert 2 km eine Wohnstraße entlang bis man wieder den Dahme-Umflutkanal erreicht. Nun geht es ca. 4 km am ruhigen und waldigen Kanalufer entlang bis nach Märkisch Buchholz. Je nach Wochentag kann man dort einkaufen oder auch ein Eis essen. Das Schlussstück der Wanderung nach Halbe führt 4 km durch den Wald. Dort hat man Bahnanschluß für die Rückreise.

Spreeseitenarm
Piechersee
Schwanensee
Mittelsee

 


 

Tour 148: Etappe 14 - Halbe - Wünsdorf

Zuletzt gewandert: 22.06.2015
Länge: ca. 33 km
Wanderzeit: ca. 9:00 h mit Pausen

Start der Etappe ist am Bahnhof Halbe. Es geht die Bahnhofstraße entlang, dann über den Bahnübergang und schwups, ist man schon am ersten See. smileDer Heidesee macht den Anfang, dann kommen das Klichs Loch und der Waldsee. Es geht zwar see-ig los, aber der Weg nach Wünsdorf war nicht besonders schön und verdient eigentlich auch nicht die Bezeichnung "Wanderweg". Meiner Meinung nach für Kinder ungeeignet.

Nach Halbe geht es los mit knapp 600 m Landstraße L74 ohne Gehweg. Es geht rechts in die Sonnenallee und am Kirschweg Ausbau dann links ab in den Wald. Nach den schönen ca. 3 km Wald kommt man zum Autobahnkreuz A13 Teupitz. Hier überquert die L74 die Autobahn. Man muss hier hinter der Leitplanke im unwegsamen Bewuchs bzw. am Brückengeländer entlang laufen. Hier habe ich gezweifelt, ob ich noch richtig bin, aber entdeckte an der Leitplanke die Wegmarkierung "Blauer Punkt". Obendrein bin ich unmittelbar hinter dem Autobahnkreuz falsch links in einen Waldweg abgebogen, weil ich lt. Wegweiser dort den richtigen Weg angenommen hatte. Nach Navi bin ich dann in großem Bogen wieder zurück zur Straße. Diesen Umweg habe ich aus dem Track gelöscht.

Nach dieser Leitplankenzumutung kam glücklicherweise wieder ein Waldstück und es ging um den Nicolassee herum. Man erreicht Teupitz. Hier gibt es Einkaufsmöglichkeiten. Man kann Teupitz umgehen, indem man direkt vom Nicolassee zum Tütschensee läuft. Man erreicht direkt danach Tornow und wandert um den Tornower See. Hier trifft man auf ein Stück Naturlehrpfad und finden am Seeufer einige Hinweisschilder zu den hier heimischen Pflanzen. Nach dem Naturschutzgebiet "Mühlenfliess und Sägebach" gelangt man nach Egsdorf.

Hier muss man sich zum dritten Mal mit einem Landstraßenabschnitt ohne Fußweg anfreunden und wieder ist es die L74. In Egsdorf biegt man links in die Baruther Straße ein. Man erreicht einen sandigen Wegabschnitt entlang einer Erdgastrasse und läuft anschließend weiter durch den Wald nach Zesch am See. Um den kleinen Zeschsee herum kommt man alsbald nach Lindenbrück und zum Wolziger See und erreicht schließlich Wünsdorf mit dem Großen Wünsdorfer See. Hier hat man dann wieder Bahnanschluss.

Nicolassee
Tornower See

 


 

Tour 149: Etappe 15 - Wünsdorf - Trebbin

Zuletzt gewandert: 26.07.2015
Länge: ca. 31 km
Wanderzeit: ca. 10:00 h mit Pausen

Diese Wanderetappe verläuft meist durch Felder und Wiesen. Der Waldanteil ist viel geringer als im Spreewald oder rund um Wandlitz. Die Gegend ist etwas hügeliger und kombiniert mit dem Aussichtsturm auf dem Gipsberg nahe Sperenberg kann man ab und zu den Blick über die Landschaft schweifen lassen. Bei Sonne sollte man auf Hautschutz achten, damit man am Finale nicht als Grillhuhn endet. :-)

Die Strecke ist mit dem Wandersymbol markiert, aber man kann damit nicht verirrungsfrei wandern. An einigen Weggabelungen oder längeren Strecken fehlt es, an mindestens zwei Einmündungen ist es so angebracht, dass man zum falsch Abbiegen verleitet wird.

Vom Bahnhof Wünsdorf geht es durch die Ortschaft nach Südwesten, am Großen Wünsdorfer See vorbei in den nahen Wald. Knappe 6 km kann man den Schatten genießen, dann kommt man in weitgehend offenes Gelände. Zunächst passiert man östlich von Sperenberg die inzwischen zu Seen vollgelaufenen alten Tiefbaugruben der Sperenberger Gipsbrüche. Durch eine kleine Abweichung vom originalen Wanderweg kann man den Aussichtspunkt auf dem Gipsberg besuchen. Eigentlich ist es ein kleiner Mobil-Funkturm mit Aussichtsplattform. Aber trotzdem schön gemacht.

Die Ortschaft Sperenberg wird auf dem Mühlenweg, Am Niederfließ und der Puschkinstraße durchquert. Der Wanderweg führt durch Wald- und Wiesengebiet vorbei an einem alten verfallenen großen Militärgelände. Schließlich erreicht man Kummersdorf-Alexanderdorf. Nach dem Dorf führt die Wanderung viele Kilometer auf Feldwegen nach Norden. Nach ca. 7 km umrundet man den Großen Gadsdorfer See. Am Westufer biegt man rechtwinklig nach rechts (Westen) in den Wald ab und erreicht den Modellflugplatz vom MFV-Höllenberg e.V.

Anschließend geht es auf einer Gemeindestraße 2km vorbei an Windrädern und Feldern nach Christinendorf. Es folgt eine sehr häßliche Strecke entlang der B246 ohne Fußweg, dann über die Brücke der B101. Nur so erreicht man den Feldweg auf der anderen Seite der B101, da die Bundesstraße mit Zäunen gegen Wildwechsel abgesperrt ist.

Der Feldweg entlang der B101 führt zu einem Waldstück. Hier biegt man nach rechts ab und kann noch ein Stück Wald und Seeufer genießen. Nach diesem Abschnitt geht es auf der L70 nach Trebbin. Auch hier muss man wieder den fehlenden Fußweg verschmerzen. Das von den letzten 5 km der Wanderstrecke zwischen Christinendorf und Trebbin gut 2,5 km am Straßenrand verlaufen, ist überaus unerfreulich.

Blick nach Sperenberg
Aussichtspunkt Gipsberg
Windräder bei Christinendorf
See bei Trebbin

 


 

Tour 150: Etappe 16 - Trebbin - Seddin

Zuletzt gewandert: 23.09.2015
Länge: ca. 31 km
Wanderzeit: ca. 8:00 h ohne Pausen

Die Anreise erfolgt über den Bahnhof Trebbin. Die Abreise am Bahnhof Seddin.

Vom Bahnhof Trebbin geht es zunächst durch die Stadt Trebbin und durch Löwendorf. Gleich nach Löwendorf kommt man im Wald zu einem Aussichtsturm. Hier lohnt in jedem Falle ein Aufstieg. Die Sicht ist unglaublich weit. Die Route führt durch den Wald nach Blankensee. Hier passiert man das Schloß Blankensee und geht dann entlang der Blankenseer Dorfstraße - leider ohne Gehweg - nach Stücken. Weiter geht es durch den Forst zum Kähnsdorfer See und anschließend um den Grossen Seddiner See herum. Hier findet man genug Gelegenheit zum Rasten. Am Ende der Seeumrundung muss man die verkehrsreiche B2 überqueren.

Anschließend wandert man auf der gegenüberliegenden Seite am Kleinen Seddiner See entlang bis zu einem Rastplatz. Hier zweigt die Wanderung von der 66-Seen-Route zum Bahnhof Seddin ab. Das letzte Teilstück führt durch den Wald und mündet in Seddin. Der Bahnhof Seddin wird aus Wanderrichtung gesehen vom vorgelagerten Güterbahnhof "verdeckt". Es gibt leider kein Hinweisschild, so dass ich erst etwas ratlos nach dem Bahnhof gesucht habe. Man muss durch den langen Brückentunnel gehen. Der Bahnhof liegt auf der anderen Seite.

Aussichtsturm
Blankensee

 


 

Tour 151: Etappe 17 - Seddin - Potsdam

Zuletzt gewandert: 30.09.2015
Länge: ca. 33 km
Wanderzeit: ca. 8:00 h ohne Pausen

Die Anreise erfolgt über den Bahnhof Seddin. Die Abreise am Bahnhof Potsdam Hauptbahnhof.

Diese letzte Etappe besticht durch herrliche Landschaft, Seengebiete und als i-Tüpfelchen den Park Sanssouci - besonders bei schönem Wetter. Von Bahnhof Seddin geht es zunächst wieder zum Kleinen Seddiner See, wo die 66-Seen-Wanderung ihre Fortsetzung findet. Der erste "neue See" smile ist der kleine Teufelssee und von dort geht es weiter ca. 6 km durch den Wald. Dabei werden die Bahnlinie und die A10 überquert. Die nächsten beiden Seen sind der Kleine Lienewitzsee und der Große Lienewitzsee. Die Wanderung verläuft durch das herrliche Waldgebiet zum Caputher See. Ab hier wird es urban. Vorbei am Schloß Caputh führt die Strecke durch das Wohngebiet am Templiner See und dann entlang der Templiner Straße zur Eisenbahnbrücke über den Templiner See. Die Brücke hat einen Fußgängerübergang. Weiter geht es auf der anderen Seeseite immer am Wasser entlang. Hier gibt es unzähliche Bänke zum Verweilen. Bei schönem Wetter ist viel los auf dem Wasser. In Höhe Jachthafen Potsdam biegt die Wanderung links ab, verläuft auf der Kastanienallee ein Stück durch die Stadt und erreicht den Park Sanssouci. Um das Schloss Charlottenhof herum geht es zum Chinesischen Haus. Danach weiter vorbei am Schloss Sanssouci, wo die erste Etappe der 66-Seen-Wanderung begann. Damit hat man die ca. 400 km Wanderung geschaft. Fast zumindest, dess das letzte Stück zum Potsdamer Hauptbahnhof beendet die Tageswanderung. laughing

Waldweg
Caputher See
Templiner See
Chinesisches Haus

 

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