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Oder-Havel-Radweg Zeichen Der Oder-Havel-Radweg wurde von Hohensaaten bis etwas nach Niederfinow bei der A11 gefahren. Eigentlich verläuft ein großer Teil der Route weit abseits vom Oder-Havel-Kanal durch herrliche Natur am Finowkanal entlang dem Treidelweg. Die Strecke wurde von Ost nach West gefahren.

Vorgänger-Tour: 069: Oder-Neiße-Radweg von Ahlbeck bis Hohensaaten (ca. 254 km)

Nachfolger-Tour: 068: Radweg Berlin-Usedom von Peenemünde bis Ueckermünde / Finowfurth bis Berlin (ca. 132 km / 43 km)

Der Oder-Havel-Radweg diente als Verbindungsstrecke zwischen Oder-Neiße-Radweg und Berlin-Usedom-Radweg. Von der Länge her könnte man beide Etappen auch an einem Tag fahren bzw. die Teilstücke oder die weiterführende Strecke anders planen.

Tag 1: Hohensaaten - Eberswalde

Von Hohensaaten an der Oder geht es zunächst auf einer Straße mit sehr schlechtem Asphalt entlang der Havel-Oder-Wasserstraße nach Oderberg. In Oderberg folgt ein kurzes Stück Bundesstraße B158, was bei viel Verkehr sicherlich weniger schön ist. Glücklicherweise schwenkt die Strecke recht bald nach rechts in die Straße nach Bralitz ein. In Bralitz biegt die Strecke nach rechts ab.

Es geht weiter Richtung Nordwesten durch den Oderbruch, teilweise auf breiten Deichwegen, bis in die Nähe von Liepe. Die Strecker verläuft ab hier auf der Südseite des Oder-Havel-Kanals. Unangenehm wird es an der Schleuse vom Finowkanal, wo man überraschend auf eine uralte schmale und steile kleine Fußgängerbrücke mit Treppen stößt. Für Fahrräder sind hier Führungsschienen auf die Treppen montiert. Mit Reisegepäck hat man eigentlich nur zu zweit eine Chance, das Fahrrad unbeschadet und ohne komplettes Entladen über die Brücke zu bekommen.

Hat man die Brücke geschafft, erreicht man nach kurzer Fahrt das berühmte Schiffshebewerk in Niederfinow. Das aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts stammende Bauwerk ist 60 m hoch. Mit Fahrgastschiffen kann man sowohl eine Fahrt im Hebewerk mitmachen als auch als Besucher die Aussichtsplattform in luftiger Höhe ersteigen und von dort zusehen. Immerhin, bewegt werden über 4000 Tonnen! Am Schiffshebewerk gibt es ebenfalls viele Imbiss-Angebote.

Auf dem Radweg neben und später auf der L29 geht es weiter Richtung Ortschaft Niederfinow. Ab hier verläuft die Strecke auf der Nordseite des Finowkanals durch herrliche Natur über Stecherschleuse nach Eberswalde.

In Eberswalde lohnt sich ein Besuch im Zoologischen Garten. Ebenso kann man den Forstbotanischen Garten oder das Wäschereimuseum Targatz "Omas Waschküche" besuchen.

Kartenüberblick:

Karte für Tour 070 Tag 1

Copyright: Contributors of OpenStreetMap (CC-BY-SA 2.0)


Profil der Route:

Profil für Tour 070 Tag 1

 

Tag 2: Eberswalde - Finowfurt

Von Eberswalde geht es weiter entlang der Uferpromenade am Finowkanal nach Osten. (Achtung: Nach kurzer Zeit auf gutem Belag tauchten plötzlich auf einem Bereich von ca. 300 m recht hohe Querrisse im Asphalt auf!). Der Weg wechselt zwischendurch von Asphaltradweg zu Waldweg oder befestigtem Sand/Kies-Weg. Ein Großteil der Strecke ist halbschattig, teilweise bewaldet.

Man durchquert eher unbemerkt Finow und gelangt nach Finowfurt. In Finowfurt geht es gerade durch die Stadt und auf der Biesenthaler Straße weiter Richtung Südosten. Kurz nach dem Ort trifft man links auf einen wegweiser zum "Luftfahrtmuseum Finowfurt". Wer mag, kann hier auf einem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz mehr als 25 Originalflugzeuge, Triebwerke, Kraftfahrzeuge u.v.m. einschließlich einiger der ehemaligen Militärgebäude und Bunker besichtigen.

Nach dem Museum unterquert der Radweg die A11. Hier kreuzt der Berlin-Usedom-Radweg, auf dem anschließend weitergefahren wurde. Der Oder-Havel-Radweg würde weiter Richtung Liebenwalde verlaufen.

Kartenüberblick:

Karte für Tour 070 Tag 2

Copyright: Contributors of OpenStreetMap (CC-BY-SA 2.0)


Profil der Route:

Profil für Tour 070 Tag 2

 

 

Zuletzt gefahren: 01.-02.07.2012
Länge: Tag 1: ca. 29,5 km
Tag 2: ca. 15,1 km
Fahrzeit: 2 Tagesetappen
Typ: Streckenkurs
Routenverlauf: Tag 1: Hohensaaten, Oderberg, Bralitz, Liepe, Niederfinow, Stecherschleuse, Eberswalde

Tag 2: Eberswalde, Finow, Finowfurt
Besondere Hinweise:
  • Rastplätze: viele Möglichkeiten an der Strecke. Zusätzliche Punkte siehe Track. Die markierten Picknickplätze sind oft Bänke, die nicht unbedingt ganzjährig vorhanden sein müssen.
  • Versorgung: Proviant ratsam. Ansonsten in den größeren Ortschaften.
Landschaft: Kanalufer, Deiche, Wiesen, Felder, Wald, Wohngebiete
Wegtypen: Straßen (mit und ohne Fahrradweg)
eigenständig geführte Radwege
gemeinsam genutzte Wege für Fußgänger und Radfahrer
Fahrradstraßen
Land- und Forstwirtschaftliche Wege
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Beton, tlw. Schlaglöcher, Pflaster, verdichteter Sand/Kies

Fotos

Finowkanal Luftfahrtmuseum Finowfurth
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